Welche Art von Webhosting gibt es?

Ganz grundlegend müssen wir erst einmal klären, welche Arten von Webhosting es gibt.

Grob lässt sich das in folgende 4 Kategorien einteilen:

  • Shared-Hosting
  • V-Server
  • Root-Server
  • Managed Server

Shared-Hosting

Das Shared-Hosting ist oft die kostengünstigste Variante. Hier teilen sich mehrere Kunden einen einzigen physikalischen Server.

Durch Anlegen verschiedener Kundenaccounts, bekommt man aber von seinem “Nachbarn” zumeist nichts mit.

Lediglich wenn ein oder mehrere Poweruser mit auf dem selben Server gehostet werden, kann man zu Stoßzeiten schon mal der Leidtragende sein. Der Server antwortet dann zum Beispiel nicht mit der gewohnten Geschwindigkeit auf Anfragen. Dieses macht sich dann in längeren Ladezeiten beim Aufruf der Webseite bemerkbar.

Ebenso ist man in den Webservereinstellungen sehr eingeschränkt. Man kann zum Beispiel keine eigenen Webservermodule installieren.

Root-Server

Am meisten Freiheit aber auch am meisten Arbeit und Verantwortung, bedeutet ein Root-Server.

Hier ist man der Chef von einem kompletten Computer. Mit allen Rechten und Pflichten die dazugehören.

Der Vorteil: man kann alle nur möglichen Einstellungen vornehmen und Niemand nimmt einem Rechenzeit weg.

Der Nachteil: man muss alle Einstellungen selbst vornehmen. Und das verlangt viel Fachwissen. Auch trägt der Administrator, so wird der Chef des Servers genannt, eine große Verantwortung.

Der kleinste Fehler kann hier fatale Auswirkungen haben. Und da ist der Datenverlust noch nicht einmal das Schlimmste.

Der Administrator muss zum Beispiel ständig dafür sorgen, dass die neuesten Sicherheitsupdates eingespielt werden. Im großen weiten Netz gibt es genügend dunkle Gestalten, die nur darauf warten ein ungepatchte Sicherheitslücke auszunutzen.

V-Server

Ein virtueller Server, ein V-Server, ist im Grunde lediglich eine Software, die auf einem richtigen Server läuft. Von diesen virtuellen Servern können gleich mehrere zeitgleich auf einem Hauptserver laufen. Die Software kümmert sich um das Verteilen der Rechenleistung und des Speicherplatzes.

Hier gibt es auch den Nachteil, dass man Nachbarn auf dem Server hat.

Einstellungsmöglichkeiten sind meistens die gleichen wie bei einem Root-Server.

Managed-Server

Ein sehr guter Kompromiss ist ein Managed-Server. Leider auch meistens die teuerste Variante.

Hier handelt es sich fast immer um einen Root-Server, der von Mitarbeitern des Webhosting-Unternehmens eingestellt und gewartet wird.

Der Administrator wird also vom Anbieter gestellt und dieser managed den Server für Dich.

Er sorgt dafür, dass immer die neuesten Sicherheitsupdates eingespielt werden und je nach Anbieter kümmert er sich auch um Lösungen für Deine ganz speziellen Anforderungen.

Welche Lösung für Dich die Beste ist, finden wir in verschiedenen Artikeln heraus.

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